Häkel-Schnecken

Kuschelige Schnecken für kleine Patient/innen:
Die HNO Klinik Hannover überreicht jedem Kind nach einer Cochlea Implantation eine selbst gehäkelte Schnecke – als Tröster, Andenken und Wertschätzung.
Das Cochlea Implantat ermöglicht gehörlos geborenen Kindern das Hören. Das kleine sinnbildliche Kuscheltier markiert also einen wichtigen Punkt im Leben der meist erst ein Jahr alten Patient/innen und wird zum neuen Wegbegleiter.
Wem würden diese zauberhaften kleinen Begleiter kein Lächeln ins Gesicht zaubern?
Stefanie, die in der STC Aktionswoche im April 2019 mit einigen Helferinnen das Häkelprojekt gestartet hat, hat am 17.5.2019 ganze 41 liebevoll gehäkelte Schnecken für die kleinen PatientInnen im Deutschen Hörzentrum Hannover (DHZ) der MHH abgegeben.
Ein besonderer Dank an Frau Beyer aus der Öffentlichkeitsarbeit des DHZ, die sich sehr viel Zeit für Stefanie genommen hat!
Im Foyer des DHZ steht eine große Nachbildung des Innenohrs - das graue Gebilde in dem die Schnecken einen schönen Platz gefunden haben (siehe Bilder). Cochlea ist das lateinische Wort für „Innenohr“. Die Cochlea hat die Form eines Schneckenhauses.
Es gibt viele Erkrankungen, die zu einer Beeinträchtigung des Innenohres führen können und am Ende eine Taubheit zur Folge haben. Das DHZ hat die Cochlea-Implantate erfunden, welche den betroffenen PatientInnen wieder das Hören ermöglichen. Bei Neugeborenen wird gleich nach der Geburt ein Hörtest durchgeführt um eine mögliche Taubheit rechtzeitig zu diagnostizieren. Sollte eine Taubheit vorliegen, so erschreckt das die Eltern sehr und führt häufig zu großer Verunsicherung und Sorge. Die Kinder bekommen in einem Alter von 6-12 Monaten ein Cochlea-Implantat. Es ist nur ein chirurgischer Eingriff bei den Patienten notwendig, da das Implantat „mitwächst“. Die Implantation ist ein 1-2 stündiger chirurgischer Eingriff. Für die Eltern ist dieser Eingriff eine große Herausforderung, muss doch ein Feld in der Schädeldecke durchstochen werden, welches nur wenige Millimeter neben dem Gesichtsnerven liegt. Eine Beeinträchtigung dieses Nerves könnte massive Auswirkungen auf zahlreiche Muskeln im Gesicht haben. 
Für die Eltern und die Kinder, denen eine Cochlea-Implantat-OP bevorsteht, ist es schön zu wissen, dass sich Menschen Garn zum Häkeln herausgesucht haben, sich Gedanken über die Farbzusammenstellung gemacht haben und ihre Zeit geopfert haben, um eine Häkelschnecke für ein fremdes Kind herzustellen.
Das Team im DHZ arbeitet mit Herz und großem Enthusiasmus und sie haben sich riesig über die Häkelschnecken-Spende gefreut.
Wir bedanken uns bei allen fleißigen HäklerInnen und sind uns sicher, dass das Lächeln der Häkelschnecken vielen Kindern und deren Eltern Trost, Ruhe und Dankbarkeit in einer schwierigen Zeit schenken wird!

Frühaufsteher und flinke Hände gesucht

Samstagmorgen, 7:00 Uhr: Die Sonne scheint, die letzten Partypeople der letzten Nacht machen sich auf den Weg nach Hause - und die ersten Frühaufsteher beginnen schon an zu arbeiten: der 33. Selbsthilfetag in Hannover steht an. Am 18.5.2019 stellten sich rund 90 Selbsthilfeeinrichtungen in der Hannoveraner Innenstadt allen Interessenten und Interessentinnen vor, um von ihrer Arbeit zu berichten.
Doch bevor es richtig losgehen konnte, mussten zunächst noch einige Zelte aufgebaut werden. Auch wir von Serve the City Hannover waren dabei und haben kräftig mit angepackt. Frühsport einmal anders, bei dem man auch noch etwas Gutes tut!
Innerhalb von drei Stunden ist man zu einem richtigen Zeltaufbau-Spezialisten geworden. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Stände waren für die zusätzlichen helfenden Hände sehr dankbar und belohnten sie auch mit einem Lolli.

Ausflug mit Senioren

"Das wird Ihnen eines Tages alles zurückgegeben"
Mit diesen Worten und einem strahlenden Lächeln kamen uns am Montag, den 13. 5. 2019, die Bewohner*innen des St. Martinshof im Wartebereich des Haus Amiens entgegen gefahren.
In diesem Haus wohnen demenzerkrankte Senioren, die überwiegend auf den Rollstuhl angewiesen sind.
An diesem Tag war ein Ausflug in die zwei Kilometer entfernte "Gaststätte Annateich" geplant, der dank schönstem Wetter auch stattfinden konnte. Durch Wälder und an Wiesen vorbei ging es Richtung Gaststätte. Für viele der Bewohner*innen war dieses seit langer Zeit mal wieder der erste Ausflug. Die zwei Kilometer kamen dem einen oder der anderen doch sehr weit vor: "Sind wir noch in Hannover oder schon in Wolfenbüttel?"
In der Gaststätte angekommen bestellte jeder zwei Kugeln Eis, die RIESIG und mit leckerem Obst verziert waren. Bei schönstem Sonnenschein und einigen Gesprächen ging auch dort die Zeit schnell um. Gegen 17:00 Uhr ging es dann auch wieder auf den Rückweg. Nachdem die Bewohner*innen im Essenssaal auf ihre Stammplätze gesetzt und verabschiedet wurden, konnten beim Abschluss mit den Helfern und den beiden Betreuerinnen noch Rückfragen zum Thema Demenz gestellt werden.
Man war sich einig: dieses war ein guter Tag, der viel Freude und Dankbarkeit mit sich brachte - auf allen Seiten.

Chor im Seniorenheim

Am Samstag, den 11.5.2019 waren wir wieder mal fröhlich und musikalisch im Seniorenheim unterwegs.
Seit über einem Jahr schon verbringen wir regelmäßig mit einigen Senior/innen des Margot-Engelke-Zentrums in der Südstadt einen kurzweiligen Nachmittag.
Die "Besetzung" ist auf beiden Seiten wechselnd, das Angebot gleich: wer Zeit, Lust und eine gute Tagesform hat, kommt mit zur Kaffee- und Klönrunde und anschließend zum Konzert im Gemeinschaftsraum. Die Sozialarbeiterin organisiert mit viel Herzblut immer wieder Chöre, Gesangsgruppen oder Alleinunterhalter, um so vielen Bewohner/innen wie möglich ca. einen Samstag im Monat einen schönen und geselligen Nachmittag zu bereiten.
Und seit 2018 tragen wir von STC dazu bei, dass auch die Senior/innen des Nebenhauses daran teilhaben können, die ohne organisierte Begleitung die fünf Gehminuten nicht zurücklegen könnten und die sich immer über Abwechslung und ein gutes Gespräch freuen.
Diesen Samstag waren Katharina, Sarah, Haitham und Ahmed zusammen mit vier Seniorinnen dort. Es war in vielerlei Hinsicht international: zwei ägyptische Begleiter, eine Seniorin, die lange im Iran gelebt hat, und ein deutsch-russischer Chor, der viele frühlingshafte Heimatlieder in beiden Sprachen in petto hatte. So gingen die Gesprächsthemen nie aus.
Völkerverständigung einmal anders!

Abschlussveranstaltung Aktionswoche 2019

19 Projekte, 137 Teilnehmer/innen, 5 Fotograf/innen, 237 Fotos, 19 Projektleiter/innen, 6 gelebte Serve the City Werte - und unzählbare schöne Momente!
Das ist die eindrucksvolle Bilanz unserer Aktionswoche 2019!
Das Kernteam hat sich daher zum Dank an alle, die zu dieser vielfältigen und bereichernden Woche beigetragen haben, nochmal richtig ins Zeug gelegt und am Samstag, den 6.4.2019 zum gemeinsamen Abschluss in den GiG Saal eingeladen. 45 Gäste sind der Einladung zum reichhaltigen Frühstück mit Rückblick auf die Projekte und Live-Musik von Jan Jakob und Band gefolgt:
ein bunter Mix aus Projektleiter/innen, Helfer/innen und Menschen, die man bei den Projekten kennengelernt hat. Die Stimmung war locker und bei Kaffee, Brötchen und weiteren Leckereien wurde sich fleißig ausgetauscht, vernetzt und schon auf die nächsten Projektideen gesponnen.
Die Fotoshow mit allen Projekten im Überblick sowie die Berichte einiger Projektleiter/innen waren inspirierend und haben den Anwesenden deutlich gemacht: Du bist Teil einer großen “dienenden” Bewegung – zusammen können wir das Gesicht unserer Stadt positiv verändern!
Als zum Schluss Jan Jakob noch eine halbe Stunde lang seine Songs zum Besten gab, konnte die Stimmung kaum besser sein an diesem sonnigen Samstagvormittag.
Vielen Dank noch einmal an alle Mitwirkenden, Spender/innen, Interessentierten und natürlich die Musiker: ihr habt diese Woche erst möglich gemacht und ein weiteres Mal dazu beigetragen, Hannover zu einer schöneren und l(i)ebenswerteren Stadt zu machen!

Hannover Marathon 2019 - Spendenlauf

Sonntagmorgen, 7.4.2019: die Sonne strahlt vom Hannoveraner Himmel, die Temperatur ist angenehm, ein laues Lüftchen weht und die Leute am Straßenrand sind bestens gelaunt.
Die Bedingungen für den Hannover Marathon waren wieder einmal wie bestellt!
Die Motivation unserer vier Läuferinnen und Läufer, für Serve the City Spenden zu “erlaufen”, hätte nicht größer sein können.
Umso schöner, dass auch einige STC’ler Marie und Christoph, die den Halbmarathon gelaufen sind, und Carina und Martin, die am 10 km-Lauf teilgenommen haben, eifrig zugejubelt und angefeuert haben! Alle vier haben es erfolgreich ins Ziel geschafft und freuten sich auf den restlichen sonnigen Sonntag.
Vielen Dank an alle, die angefeuert haben und an diejenigen, die mit ihrer Kilometer-Spende unsere Aktionen mitfinanzieren!

Pfand gehört daneben 2019

Schablone auflegen - sprühen - abziehen – fertig!
So schnell kann man einen Pfandparkplatz einrichten und für einen Menschen, der darauf angewiesen ist, das Pfandsammeln zu einer würdevolleren Sache machen.
Fiona und ihre zwei Helferinnen haben auf dem Abschlussfrühstück der Aktionswoche 2019 noch spontan einen Mitstreiter gewonnen und sind im Anschluss von Linden Richtung Innenstadt losgezogen, um die Initiative “Pfand gehört daneben” zu unterstützen.
Dafür haben sie fleißig neben Mülleimern mithilfe von Sprühkreide die sogenannten Pfandparkplätze aufgesprüht, damit Menschen, die ihre Pfandflaschen sonst in den Müll geworfen hätten, diese daneben stellen. Die STC-Gruppe hat währenddessen sogar einen Pfandsammler getroffen, der sich herzlich bei den vieren für die tolle Aktion bedankt hat.
Außerdem war der zweistündige Gang durch die Stadt auch eine willkommene Gelegenheit für gute Gespräche in der Gruppe, die sich so noch besser kennenlernen konnten.
Ein in jeder Hinsicht verbindendes Projekt, das für Respekt und ein würdevolles Miteinander steht!

Kreativ- und Spielenachmittag mit Kids

13:59 Uhr am 5. April 2019: Die Ferien haben gerade angefangen.
Wie startet man nun am besten in zwei Wochen voller Freizeit? Mindestens ein Dutzend Kinder aus einem Wohnprojekt haben dies auf kreative und spielerische Weise getan.
Hanna und Linda haben mit ihren fünf Helferinnen das Playmais ausgepackt und los gings: Enten, Monster, Häuser... alles war dabei.
Nach einer kurzen Saft- und Kuchenpause ging es dann für einige Kinder und Helferinnen raus auf die Spielwiese:
Ob Fußball, Seilspringen oder Frisbee – Teamgeist und aufeinander achten wurden ganz groß geschrieben.
Um 17 Uhr waren die Erwachsenen von all der Bewegung und der frischen Luft müde, während sich einige der Kids zum Fußballtraining aufgemacht haben.
Die Leiterin der Einrichtung hat schon weitere Termine im Blick und einige der Helferinnen können sich gut vorstellen, demnächst öfters mal vorbei zu schauen.
Na, wenn das mal nicht passt!

Hochbeete am Flüchtlingswohnheim

Dieses Projekt hat das Label “nachhaltig” definitiv verdient!
Bereits im vierten Jahr kümmert sich ein STC-Team um die drei Hochbeete im Hof eines Flüchtlingsheims in Ahlten.
In diesem Jahr hat Friedi die Projektleitung übernommen und mit vielen helfenden Händen in der Aktionswoche 2019 die Hochbeete wieder auf Vordermann gebracht! An einem Tag hat Helferin Miriam die Kästen neu gestrichen, am nächsten Tag haben sie Friedi und ihr Mann neu mit Erde befüllt.
Am 4.4.2019 haben dann alle gemeinsam – STC-Helfer/innen und Bewohnerinnen der Unterkunft - neue Kräuter und Gemüse eingesetzt. Auch eine kleine Bewohnerin war fleißig mit bei der Sache! Dabei freuen sich alle bereits jetzt auf die Ernte: mit frischen Zutaten kochen, hier und da was vom Beet naschen... das ist gesund, vermeidet Transportwege und schont obendrein den Geldbeutel. Und es bringt Menschen zusammen: nicht nur die Bewohner treffen sich gern an diesem Gemeinschaftsort – auch die STC-Gruppe wurde wieder herzlich empfangen und spontan nach getaner Arbeit zu Kaffee und Tee eingeladen. Man kennt sich ja schon...und schätzt es, sich gegenseitig eine Freude zu bereiten.
Wie schön! Auf die Nachhaltigkeit hoch vier!

Aufmerksamkeiten für Bedürftige

Wenn Parfüm-Proben zum Hit werden: Claudia und Heiko, treue STC-Wiederholungstäter, haben wieder vielen Menschen eine Freude bereitet und ein Stück Würde zurückgegeben.
Am 4.4.2019 haben sie sich gemeinsam mit ihrem Sohn zu der Essensausgabe der Obdachlosenhilfe Hannover e.V. gesellt und an die Bedürftigen zuvor gespendete Hygieneartikel verteilt.
Viele haben dankbar die zuvor zusammengestellten Artikel im Stoffbeutel angenommen. Andere wussten ganz genau, was sie noch brauchen und haben sich gezielt bedienen können. Bei den Gesprächen zwischen Helfer/innen und den Besucher/innen der Ausgabe wurde deutlich: Hygiene bedeutet Würde und Selbstachtung.
Da wird eine Parfüm-Probe schnell zu etwas ganz Besonderem, ein Luxusartikel quasi, den sich viele sehr lange schon nicht mehr gönnen konnten.
Ein großes Dankeschön daher an alle, die vorab fleißig etwas gespendet haben – das Bild mit den “Resten” spricht wohl für sich!
Vielen Dank auch an den Obdachlosenhilfe Hannover e.V., dessen Helfer/innen regelmäßig Essen, menschliche Wärme, Gespräche und ihre Zeit spenden für Menschen, die im Alltag häufig keine Wertschätzung mehr von ihren Mitmenschen erfahren.

Seiten